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Geschichte Ungarns
Die Geschichte des Landes Ungarn Im Jahr 1000 folgte dann die Gründung des Königreichs Ungarn unter König Stephan I., der sich an dem Vorbild der Karolinger orientierte. Das Herrscherhaus Arpad regierte bis ins frühe 14. Jahrhundert. Danach wurde das Land zeitweise von den Anjous sowie von den Jagiellonen beherrscht. Von 1458 – 1490 regierte König Matthias Corvinus das Land, unter dessen Regentschaft Ungarn zu einer Großmacht aufstieg und ein wichtiges kulturelles und humanistisches Zentrum wurde. Doch nach seinem Tode zerfiel das Großreich wieder. Danach regierten wiederum die litauisch-polnischen Jagiellonen das Land. 1526 fiel Ungarn größtenteils unter die Herrschaft des Osmanischen Reiches. Der Rest fiel an Habsburg oder wurde als Fürstentum Siebenbürgen von Ungarn abgetrennt. 145 Jahre beherrschten die Türken Ungarn, dann eroberten die Habsburger das Land.
Am 31. Oktober 1918 erklärte Ungarn seine Unabhängigkeit. Daraufhin kam es zu inneren Unruhen und wechselnden Regierungen im Land. 1920 übernahm Reichsverweser Miklos Horthy die Macht. Im 2. Weltkrieg verbündete sich Ungarn mit Deutschland unter Adolf Hitler. Als 1944 Reichsverweser Horthy mit dem Alliierten Friedensverhandlungen aufnahm, wurde er gestürzt und Ungarn von Deutschen Truppen besetzt. Noch im gleichen Jahr marschierten Russische Truppen in Ungarn ein und besetzten bis 1945 das ganze Land. Danach wurde Ungarn von einer kommunistischen Regierung beherrscht. 1956 kam es zu einem Volksaufstand, der blutig niedergeschlagen wurde. Nach dem Zerfall der Sowjetunion näherte sich Ungarn, nach Einführung der Demokratie, dem Westen an und wurde 1999 Mitglied der NATO. Im Jahr 2004 folgte der Beitritt zur Europäischen Union. |
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